Deutsche besserwisserische Politik schädlich für den Frieden

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Veröffentlicht am 5. Mai 2024
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"Deutsche Politiker sind wirklich nicht dazu berufen, andere moralisch oder demokratisch oder politisch zu belehren."

Helmut Schmidt, ehemaliger Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland

Vor Jahren wurde der ehemalige Bundeskanzler Deutschlands, Helmut Schmidt gefragt, ob sich Deutschland für den Mittelpunkt der Welt hält. Seine Antwort richtete er an alle damaligen und zukünftigen Politiker Deutschlands:

"Ich hoffe nein! Ein Deutscher, der sich für den Mittelpunkt der Welt hält, ist größenwahnsinnig."

Schon seit vielen Jahrzehnten gibt es den linken Trend, durch die Welt zu reisen und andere Länder und die Führer anderer Ländern zu erzählen, was richtig und was falsch ist.

"Ich finde, anderen Ländern beizubringen, wie sie ihr Land einrichten sollen, sollen wir den Amerikanern überlassen. Die Besserwisserei steht uns nicht gut."

Deutsche haben bestimmte Werte, die sie für richtig und gut halten und von denen wir uns wünschen, dass sie auch in anderen Ländern eingeführt werden und dort verankert sind.

"Ich bin durchaus Ihrer Meinung, dass es Werte gibt, an denen wir festhalten wollen, aber ich bin absolut nicht der Meinung, dass wir diese Werte anderen Leuten beizubringen haben. Von den 200 Staaten die es auf der Welt gibt, sind ungefähr 60 islamisch geprägt. Keiner von diesen 60 islamisch geprägten Staaten ist eine Demokratie in unserem Sinne. Gleichwohl wären wir verrückt, wenn wir sie alle nicht respektieren wollten. Und das, was für die islamischen Staaten gilt, gilt genauso für China. Es gilt auch oder galt auch in früheren Jahrzehnten für den Respekt gegenüber der Macht der Sowjetunion. Das war weiß Gott keine Demokratie. Aber natürlich galt auch gegenüber der Sowjetunion der völkerrechtliche Grundsatz, der Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten eines anderen Landes. Wenn der Westen heutzutage endlich begreifen würde, dass die Einmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Völker und Staaten und anderer Kulturen von Übel ist, dann wäre die Welt ein wenig friedlicher!"

Doch warum verstehen die deutschen Politiker das nicht?

"Die deutschen Politiker sind beinahe ein bisschen besser als manche andere im Westen, insbesondere als mancher amerikanischer."

Warum?

"Die Deutschen werden klug beraten. Wenn sie einsehen würden, dass sie noch für mehrere künftige Generationen sich zurückhalten sollen, was das Belehren anderer Völker angeht. Wir haben ganz gewiss den 2. Weltkrieg zu verantworten. Wir haben den Genozid an den Juden zu verantworten. Wir haben Ausschwitz zu verantworten. Wir haben vieles zu verantworten. Wir sind wirklich nicht dazu berufen, andere moralisch oder demokratisch oder politisch zu belehren."

1 Kommentar

  1. Christoph Heumader

    Helmut Schmidt war ein hervorragender Denker. Hier ein paar Zitate von aktiven Politikern, denen das Denken leider sehr schwer fällt:

    „Ob mir die Menschen in diesem Land vertrauen, ist für mich eine völlig irrelevante Frage. Das interessiert mich überhaupt nicht!“

    „Hauptsache wir kommen in den nächsten 2,5 Jahren noch gut durch. Ob die Leute danach auf diesen (riesigen) Kosten sitzen gelassen werden, dass ist uns eigentlich egal.“

    Auf die Frage, wie die angekündigten umfangreichen Hilfen der Bundesregierung / Bundesfinanzminister / Bundesverteidigungsminister an die Ukraine mit einem Gesamtvolumen von 2,7 Mrd. Euro finanziert werden sollen:
    „Das können wir im Haushalt darstellen. Ja äh mit Mitteln, mit Mitteln also.“

    „Es wird ja niemand gegen seinen Willen geimpft. Selbst die Impfflicht führt ja dazu, dass man sich zum Schluss frei äh freiwillig impfen lässt.“

    „Wenn ich den Menschen in der Ukraine mein Versprechen gebe, ihnen so lange beizustehen solange sie uns brauchen, dann will ich das auch halten, egal was meine deutschen Wähler denken.“

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