„Die Wissenschaft“ gibt es nicht

Veröffentlicht am 19. Mai 2026

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Wissen ist für alle da. Wer als Argument einwirft, dass "die Wissenschaft" dies und jenes sagt, und deshalb ein Gegenargument nicht akzeptieren möchte, ist ein Lügner, ein ideologischer Egozentr oder ein Dummkopf.

Wissen muss sich stets Prüfungen unterziehen. So gibt es eigentlich kein Naturgesetz, das in den letzten 130 Jahren nicht überholt wurde. Die Projekte des 19. Jahrhunderts seien von der Geschichte des 20. samt und sonders falsifiziert worden.

In der Wissenschaft gehe es nicht darum, Thesen zu verifizieren, sondern zu falsifizieren. Wer versucht, eine Hypothese zu falsifizieren, unterwirft sie strengsten Prüfungen.

Kurz gesagt heißt das, dass es "die Wissenschaft" einfach nicht gibt. Denn mindestens genauso viele Wissenschaftler, die eine These, zB zum Klimawandel, verteidigen, können diese auch widerlegen. Eigentlich geht es darum, auf was man sich verständigen möchte - oder was sich der Auftraggeber als wissenschaftliches Ergebnis wünscht.

Letztendlich sollte es aber immer um wissenschaftliche Vielfalt und gelebte Diskussionen gehen - und eben nicht als Vorwand, jemanden mundtot zu machen, weil man (ideologisch) einfach nur recht haben möchte.

"Jeder Narr kann wissen. Es kommt darauf an, zu verstehen."

Albert Einstein, bedeutender Physiker & Wissenschaftler sowie Erfinder der Relativitätstheorie

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