Papst warnt: Einschränkung der Meinungsfreiheit im Westen!

Veröffentlicht am 11. Januar 2026
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Papst Leo XIV. hat in seiner Ansprache zur Lage der Welt vor der Einschränkung der Meinungsfreiheit im Westen gewarnt. Derzeit entwickle sich eine „orwellsche Sprache“, die all jene ausschließe, die bestimmten Ideologien nicht folgen oder mit deren rückständigen Botschaften nicht übereinstimmten.

Rede im Vatikan: eine orwell’sche Sprache entwickelt sich

Papst Leo XIV. hat in seiner 1. Rede zur Lage der Welt am Freitag vor dem diplomatischen Corps in der Vatikanstadt deutliche Worte zu Krieg, religiöser Freiheit und den Grundrechten im Westen gefunden. Der Amerikaner warnte in seiner Rede insbesondere vor der Beschneidung der Meinungsfreiheit im Westen.

„Es ist schmerzlich mitanzusehen, wie insbesondere im Westen der Raum für echte Meinungsfreiheit rapide schrumpft. Gleichzeitig entwickelt sich eine neue, orwell’sche Sprache, die im Bestreben nach mehr Inklusivität letztlich all jene ausschließt, die den zugrunde liegenden Ideologien nicht entsprechen.“

Papst Leo XIV.

Papst Leo XIV. warnt vor Einschränkung der Meinungsfreiheit im Westen

Der Papst sorgt sich dabei auch, dass durch die Einschränkung der Meinungsfreiheit auch andere Menschenrechte, wie die Gewissensfreiheit, leiden würden. Diese würde dabei Einzelpersonen ermöglichen, rechtliche oder berufliche Verpflichtungen abzulehnen, die mit tief in ihrem persönlichen Leben verwurzelten moralischen, ethischen oder religiösen Prinzipien unvereinbar seien, so der Papst weiter.

Der erst im Mai 2025 gewählte Papst spricht damit bezüglich der neuesten politischen Entwicklungen in vor allem west- und mitteleuropäischen Staaten deutlicher als noch sein Vorgänger Papst Franziskus. 

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