Produktivzeit verbessern mit Methode 1+15

Veröffentlicht am 4. August 2022
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Arbeitszeiten ändern sich. Ein Arbeitstag startete einst mit 20 h – heute endet eine Arbeitswoche oft mit 20 h. Es folgt ein kurzer Rückblick zu den Arbeitszeiten und ein Tipp für produktivere Arbeitstage.

Früher: Arbeit ohne Pause – keine Ablenkung

Der heute übliche 8 h Tag ist das Ergebnis der industriellen Revolution und war der Durchbruch für die heutigen menschlichen Arbeitszeiten. Sie änderte die Art zu Arbeiten grundlegend und nachhaltig: vor 200 Jahren eingeführt, war man bis zur Revolution gewohnt, in langen, kontinuierlichen Zeitblöcken zu arbeiten, oft ohne Pause, Abwechslung gab es keine oder nur wenig.

Die Industrielle Revolution war eine Wohltat für das Proletariat.

Christoph Heumader, Speaker & Vortragender

Heute: Arbeit mit Pause + viel Ablenkung

Heutzutage arbeitet man an verschiedenen, oft unterschiedlichen Aufgaben. Der Arbeitstag ist strukturiert und Pausen festgelegt. Schutzmechanismen und Bürokratie verhindern zu lange Arbeitszeiten. Lange Arbeitstage und unmenschliche Bedingungen sind aber schon lange nicht mehr das Problem. Das Problem heutiger Arbeit liegt wo anders.

Es geht nicht um die Länge oder Dauer der Arbeit, sondern um die Struktur der Arbeit: wie strukturiert arbeitet man selbst und wie strukturieren Mitarbeiter ihren Tag? Die Frage, die es zu beantworten gilt, ist: „Wie brache ich meine Arbeit in erledigbare Aufgaben herunter?“

Tipp: 1 h Energie-Spurt

Mittlerweile weiß man, dass kurze Pausen produktiver machen als länger durchzuarbeiten. So wie es auch in der Natur Ebbe und Flut gibt, funktioniert auch das menschliche Gehirn nach bestimmten Rhythmen:

  • jeweils immer 1 h on (high energy)
  • und wieder 15 min off (low energy)

Das heißt also, man soll den Tag in Stunden-Intervallen runterbrechen, in „manageable pieces“, um so die Energie-reiche Zeit zu nutzen, produktiver zu sein. Folgendes „work-to-break“ ist dabei ideal:

  • 52 min Arbeit
  • + 17 min Pause
  • = einzigartiges Level an Fokus an Arbeit
  • keine Ablenkungen: in dieser knappen Stunde kein Facebook der E-Mail checken
  • dafür sich von Arbeit distanzieren: in der 1/4 h zu Fuß gehen oder Augen zumachen
  • danach wieder erfrischt in die Arbeit für 1 h eintauchen

Regeln für Intervall-Strategie

  1. Respektiere die 1 h
    und nutze deinen „Peak“ und deine Energie für Sinnvolles (also nicht für E-Mails oder Social Media)
  2. Separiere Arbeit und Pause
    Arbeit = Computer, Handy, To-Do-Liste > boost productivity (Fokus auf Arbeit)
    Pause = Gehen, Lesen, Chatting, Napping > recharging (weg von Arbeit)
  3. Setze dir Zeitpunkte
    und warte nicht darauf, dass der Körper es dir sagt (wenn du müde bist, ist es zu spät)
  4. Mache dir einen Tages-Plan + halte ihn ein
    Pausen zu planen ist produktiver als müde & abgelenkt weiterzuarbeiten

Quelle: https://qz.com/work/1561830/why-the-eight-hour-workday-doesnt-work

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