Roberto Blanco muss einen deutschen Moderator des Rundfunks Berlin-Brandenburg über den Begriff „Neger“ aufklären und macht klar, das die Deutschen wieder einmal selbst ein Problem erschaffen haben, das es zuvor gar nicht gab.
Der Begriff „Neger“ ist nicht respektlos stellt der beliebte kubanisch-deutsche Schlagersänger fest. Er fühlte sich von diesem Begriff zu keinem Zeitpunkt herabgewürdigt. Im Gegenteil: er punktete mit Abwandlungen dieses Begriffes und vermarktete dadurch sich und seine Musik.
Der sympathische Musiker schießt scharf gegen diese erfundene Korrektheit: „Das ist typisch deutsch.“ Er lässt sich von niemanden Worte verbieten. Weder Negerküsschen noch Zigeunerschnitzel stört die Betroffenen. Aber deutsche Möchte-gern-Versteher machen sich mal wieder wichtig und tun so, als müssten sie Wort ergreifen für die Opfer (die es aber gar nicht gibt). Ein gutes Beispiel dafür, dass politisch-korrektes Verhalten eher Probleme schafft als sie löst.
Roberto kann keine Herabwürdigung erkennen, denn noch immer gilt „der Ton macht die Musik“. Alle menschlich-korrekten Personen müssen sich deshalb diesen Maulkorb nicht aufsetzen und dürfen laut schwarzen Betroffenen nach wie vor Neger sagen, solange sie respektvoll bleiben.
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